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Die schönsten Städte in Ostdeutschland

Die schönsten Städte in Ostdeutschland neben Berlin verteilen sich auf die neuen Bundesländer Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.

Berlin | Dresden | Erfurt | Görlitz | Halle (Saale) | Leipzig | Potsdam | Rostock | Weimar | Wismar | Stralsund

Nikolaikirche in Leipzig

Nikolaikirche in Leipzig von sanfamedia.com (CC-BY-SA 3.0)

Berlin

Berlin ist die Hauptstadt und größte Stadt der Bundesrepublik Deutschland und seit 1999 auch wieder Sitz der Bundesregierung. Mit einer Fläche von 892 qkm und mehr als 3 Millionen Einwohnern gehört Berlin zu den größten Metropolen in Europa, auf einer Stufe mit London, Paris, Madrid und Moskau. Berlin ist ein Stadtstaat inmitten Brandenburgs und befindet sich zwischen dem Großen Müggelsee im Südosten und den Havelseen im Westen. Durch die Stadt fließen die Flüsse Spree und Havel. Berlin gehört nach London und Paris zu den meistbesuchten Städten in Europa und ist vor allem unter Fans von Städtereisen beliebtes Reiseziel. Erstes Ziel für sehr viele Touristen ist die Museumsinsel, wo viele erstklassige Museen entstanden, darunter das Alte Museum am Lustgarten, das Neue Museum, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum. Wahrzeichen Berlins und ebenfalls festes Ziel ist das zwischen 1788 und 1791 errichtete Brandenburger Tor mit der Quadriga und der Siegesgöttin Victoria obenauf. Bis zum Fall der Mauer im November 1989 verlief hier die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und war das Symbol der deutschen Teilung. Heute ist das Brandenburger Tor Symbol der Wiedervereinigung und stattliches Ende des Boulevards Unter den Linden.

Dresden, Sachsen

Die sächsische Landeshauptstadt Dresden gehört mit ihrer großen Zahl an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten sowie ihrer malerischen Lage im Tal der Elbe zu den schönsten Städten Deutschlands. Obwohl Dresden während des 2 Weltkriegs enorme Zerstörungen hinnehmen musste, gehört die Stadt heute wieder zu den meistbesuchten und schönsten Städten Deutschlands, ausgestattet mit Kunstschätzen und Highlights wie die Semperoper, der Zwinger aus dem 18. Jahrhundert mit der Gemäldegalerie Alte Meister und der Frauenkirche.

Erfurt, Thüringen

Die thüringische Hauptstadt Erfurt gehörte viele Jahrhunderte zu den wichtigsten Handelsstädten auf der West-Ost-Route und ist aus dem Bistum Erfurt entstanden, das im Jahre 742 erstmals urkundlich erwähnt wurde. An diese Epoche erinnert u.a. der Erfurter Dom St. Marien. Die bereits 1392 gegründete Universität in Erfurt war ein Ausgangspunkt geistiger Erneuerungen, darunter auch die Reformation, die durch den Theologie-Professor Martin Luther ins Leben gerufen wurde. Zu den interessantesten Bauwerken Erfurts gehört auch die Krämerbrücke, die einzige bebaute Brücke nördlich der Alpen.

Görlitz, Sachsen

Die Grenzstadt Görlitz an der deutsch-polnischen Grenze im äußersten Osten Deutschlands erlebte ihre Blütezeit vom 14. bis zum 16. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammen auch zahlreiche historische Bürgerhäuser in der Altstadt, die während des 2. Weltkriegs weitgehend verschont blieben. Görlitz ist ein Paradebeispiel für eine gelungene Stadterneuerung, wobei seit der Wiedervereinigung enorme finanzielle Mittel in die Sanierung und Restaurierung der Gebäude und Fassaden investiert wurden.

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Die traditionsreiche Handelsstadt Halle (Saale) ist die größte Stadt Sachsen-Anhalts und bildet zusammen mit Leipzig in Sachsen den bedeutenden Wirtschaftsraum Leipzig-Halle. Ähnlich wie Görlitz an der deutsch-polnischen Grenze im Osten Deutschlands bliebt auch Halle (Saale) während des 2. Weltkriegs weitgehend verschont und konnte sich daher große Teile des historischen Stadtbilds und der Gebäude erhalten. Einen prägenden Einfluss auf die Stadt hat auch die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die zu den ältesten Universitäten Deutschlands gehört.

Leipzig, Sachsen

Leipzig ist neben Deutschlands Hauptstadt Berlin und Sachsens Landeshauptstadt Dresden eines der wichtigen Wirtschafts- und Kulturzentren Ostdeutschlands. Gemeinsam mit Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt bildet Leipzig einen bedeutenden und dynamischen Wirtschaftsraum in den neuen Bundesländern. Zahlreiche Messehäuser im Stadtzentrum erinnern an die Geschichte und Tradition der Messestadt Leipzig. Darüber hinaus ist Leipzig auch weltweit bekannt als Musikstadt, wobei dieser Ruhm vor allem mit den beiden Musikern Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy verbunden ist, die viele Jahre in Leipzig gelebt und gearbeitet haben. Dem Komponisten Johann Sebastian Bach ist das gleichnamige Bachmuseum neben der Thomaskirche gewidmet, das zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Stadt zählt.

Potsdam, Brandenburg

Potsdam ist als ehemalige Residenzstadt der preußischen Könige nicht nur wegen ihrer Nähe zu Berlin immer eine Reise oder einen Ausflug wert. Die wunderschönen Schloß- und Parkanlagen in Potsdam wurden bereits 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen und verleihen der Landeshauptstadt Brandenburgs ein einzigartiges Flair.

Rostock, Mecklenburg-Vorpommern

Die Hansestadt Rostock im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern ist eine der traditionsreichsten Hafenstädte an der Ostsee und pflegte schon im 15. Jahrhundert rege Handelsbeziehungen mit anderen europäischen Handelsstädten rund um die Nordsee und Ostsee. Die größte Stadt in Mecklenburg-Vorpommern ist vor allem durch ihre Häfen, ihre Lage an der Ostsee und die Universität geprägt, die zu den ersten Universitäten in Nordeuropa zählt.

Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern

Die Hansestadt Stralsund an der Meerenge Stelasund ist nach wie vor ein Schmuckstück an der Ostsee und gehört seit 2002 wegen ihrer historischen Altstadt gemeinsam mit Wismar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt von Stralsund ist ringsum von Wasser umgeben und besitzt unzählige malerischen Bürgerhäuser sowie die Nikolaikirche am Alten Markt. Touristen in Mecklenburg-Vorpommern wohnen gerne in einem der Hotels in Stralsund, um von hier aus auch die Insel Rügen zu entdecken.

Weimar, Thüringen

Die ehemalige Residenzstadt Weimar in Thüringen ist bekannt für sein großes kulturelles Erbe, das u.a. auf den namhaften deutschen Dichtern und Denkern wie Wieland, Goethe, Herder und Schiller basiert. Bekannt ist auch das Weimarer Bauhaus, das Walter Gropius 1919 in Weimar gegründet hat. Das klassische Weimar wurde 1998 in die Liste des Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Wismar, Mecklenburg-Vorpommern

Die Hansestadt Wismar gehört ohne Zweifel zu den schönsten Städten an der Ostsee und war viele Jahrhunderte eine bedeutende und reiche Handelsstadt in Nordeuropa. Ein Zeugnis des Reichtums in der Stadt ist vor allem die Nikolaikirche, die im 2. Weltkrieg weitgehend unversehrt blieb. Gemeinsam mit der Hansestadt Stralsund wurde Wismar wegen seiner historischen Altstadt im Jahre 2002 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.





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